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Ist Bitcoin sicher? Die Credite Suisse erörtert Risiken rund um Bitcoin

Bitcoin ist sicher, aber nur solange, wie man keine Menschen mit ins Spiel bringt. Etwa so könnte man die Kernaussage eines Artikels auf der Webseite der großen Schweizer Bank verstehen.
Die Credite Suisse ist eine der größten Banken dieser Welt. Im Februar hat die Bank auf ihrem Online-Magazin gleich drei Artikel zu Bitcoin und Blockchain veröffentlicht. Am vielleicht interessantesten ist davon ein Text, der sich der Frage widmet, wie sicher Bitcoins sind – und welche Risiken es gibt, speziell für Banken.
Der Artikel kommt gleich zum Thema und nennt die verschiedenen Risiken. Zunächst die Volatilität, die laut Experten der Credit Suisse 11 Mal höher ist als beim Pfund nach dem Brexit. Dann sind Bitcoin-Transaktionen irreversibel, was zu ziemlichen Problemen führen kann, wenn man versehentlich das Komma falsch setzt. Und wenn man seinen privaten Schlüssel verliert, sind Bitcoins weg. Für immer.
Nicht weniger ernst ist das Risiko einer 51-Prozent-Attacke. Wenn ein Miner 51 Prozent der Hashrate des Netzwerks bekommt, “kann er legitime Transaktionen verhindern oder neue Bestätigungen rückgängig machen und womöglich denselben Bitcoin mehrfach ausgeben.” Falls es zu einem 51-Prozent-Angriff kommt prophezeit die Credite Suisse allerdings, dass der Wert des Bitcoins in den Keller rauschen wird, womit die angreifenden Miner in diesem Falle schon mal präventiv ihre eigene Beute entwerten würden.
Vielleicht am größten ist das Risiko von Hacks. Der Artikel beruft sich auf die berühmten Cyber-Diebstähle auf BitFinex (120.000 Bitcoins) und Mt. Gox (angeblich 850.000 Bitcoins). Dieses Risiko betrifft sowohl User, die ihre Bitcoins auf Börsen liegen haben, als auch das generelle Ökosystem, das durch solche Hacks geschädigt wird und an Vertrauen verliert.
Den Artikel beendet der Autor mit der Bemerkung, dass “Blockchain technologie relativ sicher ist. In Abwesenheit von bösen Akteure, auch Bitcoin. Lediglich wenn man beginnt, Leute hinzuzufügen, werden die Dinge komplizierter. Aber das trifft auf alles zu.”
Ihr hört es bestimmt auch: Der Ton hat sich gewaltig verändert. Erst haben die meisten Banken geschrieben, dass Bitcoins gar nicht relevant sind. Dann waren sie interessant, aber entweder weitgehend unnütz oder nur nützlich als Technologie, also als sogenannte Blockchain. Nun fragt die Credite Suisse, wie sicher Bitcoin sind. So, als stünde der Nutzen mittlerweile gar nicht mehr in Frage. Vielleicht steht er das auch nicht mehr …Filed under: Deutsch
Source: Bitcoin Blog

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